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02.06.2017 Freitag

"Win-Win" am Altneckar


Sachbergung
Um effektiv helfen zu können, müssen unsere Einsatzkräfte gut ausgebildet sein. Besonders die Ausbildung unserer Einsatztaucher ist aufwendig und zeitintensiv. Zwei Jahre und etliche Stunden Theorieunterricht, Seminare, Prüfungen und viele Übungs- und Ausbildungstauchgänge sind nötig, um bei der DLRG als Einsatztaucher aktiv werden zu können.
Daher sind wir gerne einer, durch unsere Kollegen von der FFW Wieblingen vermittelten, Anfrage einer Wieblinger Familie nachgekommen, um ihnen bei einem kleinen Missgeschick auszuhelfen. Ein wichtiger Schlüssel war in den Altneckar gefallen und ließ sich auch mit allerlei Kniffen und Tricks nicht wieder heraus befördern. So nahm sich unser Tauchtrupp der Sache an und konnte unter realistischen Bedingungen die Bergung von Sachgütern in einem wenig... mehr


Rettungsschwimmkurs der Einsatzgruppe

Am 06.01. fand der erste Teil der Wiederholung zum Rettungsschwimmabzeichen in Silber für unsere Einsatzgruppenmitglieder statt.

Alle 2 Jahre steht u.a. diese Ausbildung als Fortbildungsnachweis an.

Da der Spass nicht zu kurz kommen darf, mussten 2 Mitglieder wegen "falscher" Bekleidung beim Kleiderschwimmen die "Strafuniform" anziehen.

Die weiteren 2 Einsatzgruppenabende und ein Samstag werden für die medizinische Fortbildung und  die GUV/UVV Belehrung genutzt.

Erste Hilfe Kurs

Am 13.12. fand der 1. Erste Hilfe Kurs in unseren neuen Räumlichkeiten in Wieblingen statt. 16 Teilnehmer erlernten die Grundlagen der Notfall Erstversorgung. Neben Wundverbänden, Krankheitsbildern und Wiederblebung fand auch die Einweisung in Notfalldefibrillatoren, sogenannten AEDs statt. 

SLRG Besuch

12 Teilnehmer unserer Stadtgruppe waren am Nikolauswochenende wieder unser Schweizer Partnergruppe in Wädenswil besuchen. Mit einem gemütlichen nächtlichen Grillen wurden wir bei unserer Ankunft von den Schreibers empfangen. Beim Lagerfeuer und am Kaminofen konnte der Abend gemütlich ausklingen.

Samstags stand der Züricher Zoo auf dem Plan. Höhepunkt war hier ganz klar die Pinguinwanderung und die Masoala Regenwaldhalle. 

Abends fuhren wir gemeinsam Richtung Einsiedeln - Ybrig, um auf einer Berghütte eine schmackhaftes Käsefondue zu geniessen.

Sonntags konnte sich dann keiner der Teilnehmer überwinden, am traditionellen Kaltwasserschwimmen teilzunehmen. 

Einweihung Rettungszentrum Wieblingen DLRG und Feuerwehr Gerätehaus

Von Timo Teufert Bericht RNZ 17.11.2015

Wieblingen. Selten hat es ein Architekt mit so vielen Bauherren zu tun wie beim neuen Rettungszentrum in Wieblingen. Denn neben den zuständigen Ämtern der Stadt saßen für die Freiwillige Feuerwehr des Stadtteils und für die Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) Heidelberg jeweils drei Vertreter mit am Planungstisch des Büros Jöllenbeck und Wolf aus Walldorf - nicht immer einfach, aber das Ergebnis kann sich sehen lassen. Statt eines einzelnen Schlüssels hatte Architekt Armin Wolf deshalb am Freitagabend bei der offiziellen Übergabe des Gebäudes auch gleich eine ganze Kiste Schlüssel dabei - aus Spritzgebäck.

"Dieses Gebäude ist der Anfang einer neuen Zeitrechnung: Hier wird die Gemeinschaft gelebt", sagte Heidelbergs Feuerwehr-Chef Georg Belge in seiner Begrüßung. Zum ersten Mal haben die Feuerwehr und eine nicht städtische Rettungsorganisation ein gemeinsames Gebäude bezogen. "Das Haus sieht nicht nur gut aus, es ist auch sehr zweckmäßig und durch das angeschlossene Einsatzmittellager auch ein wichtiger Standort für die Feuerwehr in Heidelberg", betonte Belge. In diesem Lager werden künftig Ausrüstung und Material für Großschadenslagen und außergewöhnlich Ereignisse gelagert. Belge wünschte seiner Freiwilligen Feuerwehr und der DLRG "stets ein gutes Zusammenleben in Eurer WG".

Das 70 Meter lange Gebäude auf dem 2800 Quadratmeter großen Grundstück an der Mannheimer Straße am Ortseingang von Wieblingen ist ein Doppelhaus mit gemeinsamen Eingang: Sowohl Feuerwehr als auch DLRG haben eigene Räumlichkeiten sowie eine Fahrzeughalle, sie teilen sich Treppenhaus und Aufzug, ebenso den Schulungsraum. Insgesamt vier Millionen Euro hat das Projekt gekostet.

Oberbürgermeister Eckart Würzner dankte bei der Einweihung, die von einem Querflöten-Trio der städtischen Musik- und Singschule musikalisch umrahmt wurde, den Einsatzkräften, die jeden Tag bereit seien, zu Helfen und sich für das Gemeinwohl einzusetzen. "Sie opfern Ihre Freizeit, setzen Ihre Gesundheit aufs Spiel oder riskieren sogar Ihr Leben. Das ist ein Einsatz, den man nicht genug würdigen und anerkennen kann. Dafür ein großes Dankeschön", sagte Würzner. Er erinnerte auch daran, wie wichtig das neue Gebäude für die Entwicklung von Feuerwehr und DLRG sei, schließlich waren die vorherigen Unterkünfte alles andere als ideal. Mit dem Neubau, das zeigten die Beispiele aus anderen Stadtteilen, könne man jetzt mit einem Zuwachs im Jugendbereich rechnen. Denn mit dem neuen Gebäude rückten die Rettungsorganisationen mehr ins Bewusstsein der Bevölkerung.

Das bestätigten auch Andreas Keller, Vorsitzender der DLRG, und Frank Karlein, Kommandant der Feuerwehr Wieblingen, in ihren Ansprachen. "Es ging um unsere Existenz", so Keller. Deshalb sei man froh, diese landesweit einmalige Konstellation gefunden zu haben. Und Karlein erinnerte sich an seinen ersten Tag bei der Jugendfeuerwehr 1988, als die Kameraden schon damals von einem neuen Feuerwehrhaus träumten. "Endlich haben wir auch den Platz, um die Kameradschaft zu leben und auch mal zu feiern", so der Kommandant.

Bei der Einweihung mit dabei waren auch die Partnerwehr der Wieblinger aus dem Braunschweiger Stadtteil Veltenhof sowie die Partnergruppe der DLRG aus Wädenswil am Schweizer Zürichsee. Die offizielle Übergabe nutzte die Freiwillige Feuerwehr auch noch zum Dank an ihren ehemaligen Abteilungskommandanten Georg Merkel. "Wir haben 15 Jahre lang zusammen die Abteilung geführt, viel bewegt und viel erreicht. Dafür wollen wir Dir ,Danke’ sagen", erklärte Merkels Nachfolger Frank Karlein.

Auch der Tag der offenen Tür am Sonntag war ein voller Erfolg: "Es haben sich mehr Menschen unser Haus angeschaut, als wir gedacht haben", sagte Keller. Zwischen 11 und 18 Uhr konnten sich Interessierte das neue Gebäude ansehen und sich die Fahrzeuge und Boote erklären lassen. Die Ehrenamtlichen lieferten dazu sehr engagiert und mit viel Fachwissen die nötigen Informationen. "Wir schätzen, dass über den Tag verteilt rund 3500 Menschen in unserem Haus waren", freut sich Keller. Damit sei der Tag der offenen Tür ein voller Erfolg für alle Beteiligten und eine Wiederholung fest eingeplant.

Neuer Transportanhänger für die Jugend

(aw) Einweihung des neuen DLRG-Heidelberg Anhängers.
Am 12.09.2015 konnten wir endlich unseren neuen Anhänger mit unseren Förderern einweihen. An der Neckarwiese hatten wir zu einem kleinen Umtrunk eingeladen. Unsere Jugendleiterin, Sara Mühl, begüßte die Gäste in ihrer Ansprache und dankte im Namen der DLRG Heidelberg für die grosszügige Unterstützung der Heidelberger Unternehmen. Durch die Werbung konnte dieser Anhänger nach unseren Vorstellungen realisiert werden und wird in Zukunft bei der Jugendarbeit und bei anderen Veranstaltungen zum Einsatz kommen! Die Feuertaufe wurde u.a. bereits bei 2 Zeltlagern gemeistert.
Der Hochdach Anhänger überzeugt durch seine seitlich aufklappbare Seitenwand und die zur Ladungssicherung variabel versetzbaren Ösen über die komplette Länge. Somit kann er individuell an verschiedene Gegebenheiten des Packens angepasst werden. Auch ein lichtdurchlässiges Dach erleichtert die Arbeit im Inneren unseres neuen Goldstückes.
Unsere Ehrenmitglieder, Ulrike Klemm und Klaus Kaufmann, standen den Gästen an diesem Tag ebenfalls für Fragen und Antworten, rund um unseren Verein, zur Verfügung, unterstützt wurden sie hierbei durch andere Aktive.
Wir sagen Danke für Ihre / Eure Unterstüzung. Ohne Menschen und Unternehmen wie Sie, wäre die Vereinsarbeit an vielen Stellen nicht möglich. Unser Ehrenamt lebt von Ihrem Engagement. Durch diese Untersützung fördern sie automatisch unsere Jugenarbeit, die Schwimmausbildung, die Vereinsarbeit, die Wasserrettung und viele weitere Bereiche, da wir durch Sie Gelder weiter sinnvoll einsetzen können.
Nach dem Umtrunk hatten wir noch die Gelegenheit, ausgiebig Gespräche in lockerer Atmosphäre führen zu können.